Serie Widerstand, VI, Tusche auf Papier, 76x56cm, 2025

Artist Statement

In meinem Werk beschäftige ich mich mit nichtgegenständlicher Malerei. Räumlichkeit und Tiefe innerhalb abstrakter Bildwelten stehen im Zentrum meines künstlerischen Interesses.

Besonders geprägt bin ich durch den Abstrakten Expressionismus, vor allem durch Künstlerinnen wie Helen Frankenthaler und Joan Mitchell. Ebenso sind österreichische Positionen wie Wolfgang Hollegha, Martha Jungwirth, Hubert Scheibl und Herbert Brandl wichtige Inspirationsquellen.

Neben der räumlichen Dimension spielt die Farbe eine zentrale Rolle. Sie vermag Stimmungen, Empfindungen und persönliche Erfahrungen zu transportieren und zugleich konkrete Inhalte zu vermitteln. Die eigenständige Erforschung dieser kommunikativen Kraft der Farbe – jenseits von Gegenständlichkeit – eröffnet eine andere Ebene des Austauschs mit den Betrachtenden.

Ich arbeite prozessorientiert und meine bevorzugten Techniken sind Tusche, Tinte, Aquarell und Acryl. Manches Mal kombiniere ich diese Techniken.

Farbe, Wasser und Zeit sind gleichwertige Partner. Das fließende Element kann man nur bedingt kontrollieren. Die Farbe agiert selbstständig und autonom. Der Zufall spielt eine wichtige Rolle. Das gezielte Eingreifen und Nicht-Eingreifen in die Bildentstehung, die gestalterischen Mittel, die Komposition und der zeitliche Faktor bestimmen den Arbeitsprozess in dem sich die Farbe eigenständig entfalten kann.

Die Idee von Räumlichkeit als zutiefst menschliche sinnliche Erfahrung entsteht ebenfalls durch pastosen Auftrag und Haptik, Aufschichtungen und Überlagerungen von Farbe, Farbenlehre und Kontraste.

Das künstlerische Arbeiten ist für mich zu einer Lebensaufgabe geworden. Bevorzugt arbeite ich in Serien, um bestimmte Aspekte und Themen malerisch zu erforschen. Derzeit finden Sie auf meiner Homepage eine Auswahl an Werken zu 4 Serien.